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Elektronenbeugung und Bestimmung der de Broglie-Wellenlänge von ElektronenIn der Elektronenbeugungsröhre werden Elektronen durch
Glühemission freigesetzt und durch die Spannung UB zur
Graphitfolie F hin beschleunigt. Durch den Spalt S treffen die Elektronen mit
einheitlicher Geschwindigkeit senkrecht auf dieser auf. Auf dem
Fluoreszenzschirm werden die Partien sichtbar, auf denen Elektronen auftreffen.
(Abb. 1)
Beobachtung
Es ergeben sich ein zentraler Leuchtfleck, der vom nicht abgelekten Strahl
stammt, sowie zwei deutlich ausgeprägte konzentrische Lichtkreise auf dem
Fluoreszenzschirm (Abb. 2).
Deutung
Man kann die als Interferenzmaxima deuten, analog zu den
Erscheinungsbildern welche entstehen wenn Röntgenstahlen an Kristallgittern
reflektiert werden. Die Beugung erfolgt am Kristallgitter der Graphitfolie, in
deren Netzsystem sich zwei Spaltabstände, d1 und d2,
ergeben (Abb. 3).
Berechnung der Wellenlänge
Aufgrund des Wellencharakters der Elektronenstrahlung muss ihr auch eine
Wellenlänge zukommen, die im folgenden errechnet werden soll:
Aufgrund der Bragg-Beziehung gilt:
![]() ![]() Aus
und
(Kleinwinkelnäherung) folgt:
(vgl.Abb.4)![]() Berechnung der de Broglie-Wellenlänge
(Herleitung
vgl. Unterricht) |
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